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Dr. med. Jürgen Sperling
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76530 Baden-Baden

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Arthroskopie der Hüfte

Bei Erkrankungen des HÜFTGELENKS sind, abhängig von der Diagnose, neben konservativen Maßnahmen, invasive Operationen wie beispielsweise der künstliche Gelenkersatz als Behandlungsoption weit verbreitet und akzeptiert. Obwohl die Häufigkeit der durchgeführten HÜFTARTHROSKOPIEN (Hüftgelenkspiegelung) in den letzten Jahren stetig angestiegen ist, stellen ARTHROSKOPISCHE Operationen am HÜFTGELENK weiterhin eine seltener praktizierte chirurgische Maßnahme dar, weil die Methode technisch anspruchsvoller und aufwendiger ist als an anderen Gelenken und deshalb nicht an allen Kliniken angeboten wird.

Der große Vorteil dieser „Schlüssellochtechnik“ besteht darin, dass lediglich 2 bis 5 kleine Hautstiche erforderlich sind, über die man dann mit speziellen Instrumenten das gesamte HÜFTGELENK von innen inspizieren und darin arbeiten kann. Das HÜFTGELENK liegt tief unter der Haut und ist auf Grund der umgebenden Weichteile wesentlich schwieriger zugänglich als Schulter- und Kniegelenk.

Voraussetzung für die Spiegelung des Gelenks ist es, dass der Gelenkspalt vergrößert wird, um Platz für das ARTHROSKOP und die Instrumente (motorisierte Fräsen, elektrothermische Sonden) zu schaffen. Der Patient wird dafür auf einem Spezialtisch gelagert und das HÜFTGELENK unter Röntgenkontrolle 15 Millimeter auseinandergezogen.

Der Eingriff ist insgesamt wenig belastend. Die Patienten können in der Regel noch am Operationstag aufstehen und das Krankenhaus nach ein bis zwei Tagen wieder verlassen.

Die HÜFTARTHROSKOPIE wird insbesondere zur Entfernung freier Gelenkkörper, Resektion abgerissener Gelenklippen und Hüftkopfbänder, aber auch zur Behandlung von Knorpelschäden und dem so genannten femoroacetabulären Impingement (wiederkehrendes Anschlagen des Oberschenkelhalsknochens am Pfannenrand) eingesetzt. Auch bei der Arthrose des HÜFTGELENKS kann die ARTHROSKOPIE in manchen Fällen erfolgreich sein, so dass nicht immer sofort ein künstliches HÜFTGELENK implantiert werden muss.

Insbesondere, wenn bei jüngeren Patienten noch kein fortgeschrittener sondern mittelgradiger Verschleiß vorliegt und mechanische Symptome, wie das Gefühl von Blockaden, Einklemmung, Springen sowie einschießende Schmerzen bei bestimmten Bewegungen im Vordergrund stehen, liegt häufig ein Problem vor, dass durch eine ARTHROSKOPIE des HÜFTGELENKS beseitigt werden kann.