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Dr. med. Jürgen Sperling
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Körperliche Bewegung

BEWEGUNG hält schlank und fit! Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, erhält nicht nur sein Wohlbefinden, sondern beugt auch überschüssigen Pfunden vor. Mindestens dreimal pro Woche eine halbe Stunde Sport hilft dabei, das Gewicht zu halten.

BEWEGUNGSMANGEL gilt als eine der Hauptursachen für Übergewicht. Bei einigen Menschen spielt auch eine erbliche Veranlagung eine Rolle, zu Übergewicht zu neigen. Aber gerade bei einer Tendenz zum „Dicksein“ ist es wichtig, sich nicht gehen zu lassen und mit KÖRPERLICHER BEWEGUNG entgegenzuwirken.

Übergewicht belastet nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Gelenke. Wenn man dem Körper über die Nahrung mehr Energie zuführt, als er verbrauchen kann, steigt das Körpergewicht an. Mithilfe von Sport kann die Energiezufuhr ausgeglichen werden.

Bei zu wenig BEWEGUNG hingegen bleibt der Körper auf seinen Kalorien sitzen und füttert seine Fettdepots damit an. Übergewicht und ein Abbau an Muskelmasse sind die Folgen. Muskeln verbrauchen Energie, Fettzellen speichern sie. Hat man wenig Muskeln, aber viel Fett, dann bedeutet das, dass weniger Grundenergie aufgewendet werden muss, um den Körper zu versorgen. Wer sich wenig bewegt, gerät somit in eine doppelte Fett-Falle.

Normalgewichtig, moppelig oder dick: Wo ist die Grenze? Mit dem so genannten Body-Mass-Index (BMI) kann man herausfinden, ob sich ein paar Pfündchen zu viel auf die Hüften geschlichen haben. Schon bei leicht erhöhtem Übergewicht fangen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen an.

Mit einem zu hohen BMI wird die Insulinsensitivität zunehmend eingeschränkt, sodass das Risiko steigt, an Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) zu erkranken. Aus medizinischer Sicht wird es spätestens bei einem BMI ab 30 bedenklich, sodass dringen zu einer Gewichtsreduktion geraten wird. Man spricht dann von Adipositas (Fettsucht).

Um den Gesundheitszustand zu beurteilen, ist auch die Fettverteilung ein wichtiger Anhaltspunkt. Der Waist-To-Hip-Ratio (WHR) oder Taille/Hüft-Quotient gibt Auskunft über das Risiko, aufgrund von Übergewicht eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Um den WHR zu berechnen, wird er Taillenumfang (gemessen in der Mitte zwischen unterem Rippenbogen und dem Beckenkamm) ins Verhältnis zum Hüftumfang (gemessen auf der Höhe der größten Hüftbreite) gesetzt. Frauen, die mehr als 80 Zentimeter und Männer, die mehr als 94 Zentimeter Taillenumfang haben, tragen mehr Fett mit sich herum, als für die Gesundheit gut ist.