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Dr. med. Jürgen Sperling
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76530 Baden-Baden

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Manuelle Medizin

Die MANUELLE MEDIZIN befasst sich mit Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat (Wirbelsäule und Gelenke). Sie beinhaltet eine genaue manuelle Diagnostik (Chiro-Diagnostik) und die manuelle Therapie (Chiro-Therapie).

Die MANUELLE MEDIZIN beinhaltet folgende Behandlungsverfahren:
Weichteiltechniken - Mobilisation - Manipulation
Durch diese Therapien wird die eingeschränkte Funktion z. B. eines oder mehrerer Wirbel (Wirbelblockierung), wie sie bei einem "steifen Hals" oder einem "Hexenschuss" auftreten, beseitigt, so dass eine freie Beweglichkeit wieder möglich ist. Gleichzeitig werden auch die begleitenden Muskelverspannungen gelöst.
Bei der ATLAS-THERAPIE (nach Arlen) wird ausschließlich der 1. Halswirbel (Atlas) behandelt. Bei Störungen des neuro-muskulären Gleichgewichtes  hat sich dieses Verfahren außerordentlich bewährt. (siehe auch Info Atlas-Therapie)
Jede Störung der Steuermechnismen der Muskulatur
z. B. als akuter Schiefhals oder Hexenschuss hinterlässt Spuren im Bewegungsgedächtnis des Körpers und führt zu dauernder Muskeldysbalance. Es entsteht ein Teufelskreis zwischen Wirbelblockierungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverkürzung und wiederkehrenden Wirbelblockierungen.
Dieser Teufelskreis muss unbedingt durchbrochen werden.
Aufgabe der rehabilitativen Medizin ist es daher, einerseits Störungen im Bewegungsmuster und Muskeltonus zu verhindern, andererseits bereits bestehende Störungen der Nerven , Muskeln, Wirbel und Gelenke zu beheben.
Behandlungs-Möglichkeiten der MANUELLEN MEDIZIN:
  • Atlas-Therapie nach Arlen
  • klassische Chirotherapie
  • myofasciales Lösen
  • CranioSacrale-Osteopathie
Die ATLAS-THERAPIE befasst sich mit den Tonusproblemen der Muskulatur und des Vegativums, die CHIROTHERAPIE trägt zur Beseitigung der gestörten Gelenkmechanik der Wirbelsäule und der Gliedmaßen bei, das MYOFASCIALE LÖSEN beseitigt Steifigkeit der Muskulatur und der Fascien, die CranioSacrale-OSTEOPATHIE hat einen positiven Einfluss auf Nervensystem, Muskel- und Skelettsystem, Gefäßsystem, Lymphsystem, endokrines System, Respirationssystem und Fascien gleichermaßen.
Wie wird die MANUELLE MEDIZIN angewandt?
Der manualmedizinisch tätige Arzt hat gelernt, die Funktionsstörungen der Gelenke, des Bindegewebes und der Muskulatur zu ertasten. Eine vorherige Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule (insbes. der Halswirbelsäule) ist unerlässlich! Mit seinen Händen wird er dann die lokalisierten Störungen behandeln, um eine Normalisierung der Bewegungsfunktionen zu erreichen. Speziell an den Wirbelsäulen- und den Rippengelenken kann diese ärztliche Manipulation mit einem knackenden Geräusch verbunden sein, wenn sich die Blockierung löst. Das Knacken ist völlig harmlos.
Als ganz besonders wertvoll hat sich auch die Atlas-Therapie nach Arlen (siehe oben) erwiesen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen hat sie erheblichen positiven Einfluß auf Tonusungleichgewichte der Körpermuskulatur und auf das Vegetativum.
Auch die Tätigkeit der Bronchialmuskulatur wird durch die Manuelle Therapie verbessert. Dies hat besondere Bedeutung bei Muskelschwund und Spastik.
Um die Chance einer dauerhaften Besserung zu haben, müssen deshalb - in Abhängigkeit vom jeweiligen Befund - die Behandlungen in den ersten 4 Wochen wöchentlich durchgeführt werden. Dadurch besteht die Chance, das durch jahrelange Gewöhnung geschädigten Steuerungssystem immer wieder positiv zu beeinflussen.
Es ist ein altes "Märchen" aus den vergangen Jahrzehnten (als die Manipulationen an der Wirbelsäule noch sehr gewalttätig ausgeführt wurde - wie heute übrigens noch von den sog. Chiropraktikern!!), daß wiederholte Behandlungen die Gelenke zum "Ausleiern" und zu Lockerungen führen würden. Mit den Techniken von heute besteht die Gefahr nicht mehr, wenn Sie von einem erfahrenen ärztlichen Chirotherapeuten (nicht Chiropraktiker!!) durchgeführt werden.