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Dr. med. Jürgen Sperling
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Osteoporose I

Die Zahl der OSTEOPOROSE - Fälle hat weltweit in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Und immer mehr ältere Menschen leiden an den Folgen OSTEOPOROSE. Schätzungen gehen von 5 - 7 Millionen Patienten in Deutschland aus. Auch jüngere Menschen -und nicht nur Frauen - sind inzwischen betroffen.

Die Tendenz ist zunehmend !!! Und die Folgen sicher nicht ungefährlich !

Das bedeutet, dass auch in Deutschland noch erheblich mehr Menschen an OSTEOPOROSE erkranken werden - wenn nicht gezielt Vorsorge betrieben wird.

Unter OSTEOPOROSE verstehen wir eine Erkrankung des Skeletts mit niedriger Knochenmasse, Verminderung der Stabilität und damit erhöhter Knochenbrüchigkeit. Häufig sind Knochenbrüche (vor allem Oberschenkelhals- und Wirbelbrüche) aus mehr oder weniger geringfügigen Anlässen erstes aber ernstes Zeichen für eine OSTEOPOROSE.

2006 gab es in Deutschland allein ca. 70.000 Menschen mit Oberschenkelhalsfrakturen. Das ergab 3,4 Millionen Krankenhaustage. Das Hauptproblem: ca. 30 % der Menschen versterben an der Folgen oder werden zum Pflegefall. Hinzu kommen die Vielzahl der Patienten, die Wirbelbrüche erleiden oder an den Krankheitserscheinungen der OSTEOPOROSE leiden:

Allgemeine Knochenschmerzen, vor allem in größeren Bereichen der Wirbelsäule, hauptsächlich nachts, aber auch bei längerem Gehen und Stehen sowie manchmal plötzlich einsetzende Schmerzen und chronische "Müdigkeit" in Knochen, Gelenken und Muskeln, weisen auf OSTEOPOROSE hin. Der Rundrücken - im Volksmund "Witwenbuckel" genannt, ist oft Folge und ein häufiges Zeichen für die OSTEOPOROSE. Dabei ist typisch, dass auch eine erhebliche Abnahme der Körpergröße eintritt (bei manchen Menschen bis zu 10 cm). Die eigentliche URSACHE für die OSTEOPOROSE ist trotz vielfältiger Forschungen bisher unbekannt. Die RISIKOFAKTOREN, die ein OSTEOPOROSE begünstigen, sind sehr vielfältig , z.B.

  • genetische Dispostion
  • Östrogenmangel
  • erhöhtes Lebensalter
  • kalziumarme Kost
  • Bewegungsmangel
  • starkes Rauchen und Alkoholgenuß

Wie läßt sich eine OSTEOPOROSE feststellen?

In erster Linie gehören dazu die Erhebung der Vorgeschichte, die körperliche Untersuchung und die Röntgenuntersuchung.

Meistens ist dann auch die Messung der Knochendichte mittels Computer erforderlich.

Wann soll man die Knochendichte messen lassen??

  1. Wenn in der Familie OSTEOPOROSE bekannt ist .
  2. Wenn Beschwerden zum Orthopäden und dann meist zum Röntgen führen und der Verdacht auf OSTEOPOROSE geäußert wird.
  3. Wenn auch ohne Beschwerden der Rücken immer runder wird.

 

Wenn weitere medizinische Befunde nötig sind, können zusätzlich Blut und Urin untersucht werden. (= Abklärung möglicher Krankheiten als Ursache)

ABER denken Sie daran:

Die Untersuchung ist nur der Schritt zur Feststellung !! (oder zum Ausschluß) einer OSTEOPOROSE. Sie ändert an der OSTEOPOROSE selbst überhaupt nichts !!

Es kommt also auf Vorbeugung und Therapie an:

Denn: Die OSTEOPOROSE ist kein Schicksal !!

Die Behandlung der OSTEOPOROSE hat das Ziel,

  • den raschen Abbau der Knochensubstanz aufzuhalten
  • und den Knochenaufbau zu fördern.

Damit sollen vor allem

  • die Zahl der spontanen Knochenbrüche ( insbesondere der Wirbelsäule) und
  • die verletzungsbedingten Schädigung
  • am Knochen vermindert werden.

Außerdem müssen in der Akutphase oft Medikamente gegeben werden, damit

  • der Schmerz reduziert und
  • die Lebensqualität der Betroffen verbessert
  • werden kann.

Denn Lebensqualität bedeutet auch mehr Mobilität und Selbstständigkeit.

Nutzen Sie die Möglichkeit, der OSTEOPOROSE auf den "Grund" zu gehen.

Termine für die spezielle OSTEOPOROSE - Sprechstunde erhalten Sie über eMail oder telefonisch.